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HERSTELLUNGSTECHNIKEN

Le tournage d'une poterieLa décoration d'une poterie de SoufflenheimLa gravage d'une poterie de Betschdorf

 

Man findet heute in Betschdorf und in Soufflenheim traditionelle Töpferware aber auch eine Auswahl an moderner, origineller Produkte. Jeder Töpfer kultiviert sein eigener Stil, sein Know-How, ob es sich nun um Dekorative Keramik, Keramik zur Erhaltung von Lebensmitteln, Kunstkeramik, Gartenkeramik oder kulinarischer Keramik handelt. Es ist für jede Generation etwas dabei!

Zwei Töpfereiarten, zwei Bearbeitungsarten

Die Töpfer führen die Handgriffe ihrer Ahnen fort, passen sich aber auch den technischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte an.

Die Töpfer von Betschdorf gestalten Stücke wie den Elsässer Weinkrug in dem sie die Technik des Salzbrandes anwenden. Die Teile werden mit Hilfe eines Bleistiftes oder eines Buchsbaumstiletts geritzt. Nach dem Trocknen wird dem Teil mit einem Pinsel eine Verzierung aus Kobaltblau hinzugefügt. Bei der Ofenbeschickung werden die Tonwaren in gelöcherten Behältern (cazettes) verkeilt, Das Brennen findet bei Hochtemperatur statt, 1250°C, Die Tonwaren werden dadurch versiegelt und sind dann wasserdicht. Die Salzprojektion bei diesem Herstellungsabschnitt verleiht den Tonwaren ein sehr feiner und transparenter Firnis.

In Soufflenheim benutzen die Töpfer zur Herstellung von kulinarischen Töpferwaren ein plastisches Sedimentgestein, Ton. Entsprechend der Teile (Gugelhupff-Form, Baeckoffe-Terrine, Eierbecher…) werden sie entweder auf der Töpferscheibe gedreht oder kalibriert. Anschließend kommt das Engobieren, die Verzierung mit der Eingobemalspritze oder einem Malbällchen, das Trocknen, die Glasur und zum Schluss das Brennen zwischen 1000 und 1100 C°.

Die meisten Ateliers empfangen Sie zur freien Besichtigung oder auf Termin. Finden Sie alle praktischen Informationen hier.

 

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