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DIE BIODIVERSITÄT

Haguenau ist eine Stadt im Herzen des Waldes, die über eines der größten Forstmassive Frankreichs verfügt mit 21000 Hektar (davon 19000 aus einem Stück und isolierte Massive im Süden).

Zu Fuß, per Rad oder mit dem Pferd, ein reichhaltiger Wald den es sich lohnt das ganze Jahr über, im Laufe der Jahreszeiten, zu entdecken und in dem Farben und Gerüche die Landschaft bestimmen.

Durch seine Fläche ist er der sechsgrößte Forst Frankreichs. Er ist besonders bemerkenswert durch seine nordische Art (Mischlaubwald und natürliche Nadelhölzer aus Mitteleuropa).

 

Die Waldkiefer, Königin der Wälder

Die zahlreichen Baumfällarbeiten zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert haben dazu beigetragen, dass sich die Waldkiefer besonders schnell ausbreitet. Ihr Pioniertemperament hat ihr ermöglicht, sich  ziemlich rasch zur Hauptbaumart des Haguenauer Waldes krönen zu lassen. Rüstig, mit schnellem Wachstum, ausgeprägten Zweigen, weist sie oft eine Krümmung an der Basis auf.

 

Und die Eiche

Zwei Eichenarten teilen sich den zweiten Platz was die Hauptbaumarten betreffen: die Wintereiche und die Stieleiche (jeweils 40% und 60%). Die Wintereiche bevorzugt trockenen, sandigen oder steinigen Boden. Die Stieleiche zieht ihm feuchten Boden oder helle Lichtungen vor.

 

Die Flora

Jenseits seiner Baumarten, empfängt der Haguenauer Wald eine beträchtliche und abwechslungsreiche Flora. Man findet unter Anderem seltene Arten wie sumpfige Erlenwälder, torfige Pinienwälder oder trockene Pinienwälder oder 4 Arten, die auf der Liste der Regionalarten aufgenommen sind (Königsfarn, Wasserprimel, Verkannter Wasserschlauch (utricularis australis) und Scheinzypergras-Segge). Ca. 15 weitere vorhandene Arten werden als bemerkenswert eingestuft.

Die Elsässische Gesellschaft für Mykologie hat in etwa von den 2000 vorhandenen Arten 1000 davon auf dem elsässischen Boden erfasst.
 


Die Wildfauna

Vogelfauna, Insektenfauna, Amphibien, Säugetiere, Raubtiere… Der Haguenauer Forst bietet ein großes Empfangspotenzial für wildlebende Tiere. Man trifft dort auf Füchse, Wildkatzen, Feld- und Wühlmäuse.16 Amphibienarten, Trauer- und Halsbandschnäpper, Fledermäuse… Bei einem Spaziergang im Wald seien Sie auf der Hut, vielleicht treffen Sie auf eine dieser Tierarten.  

 

Natura 2000

Der Haguenauer Forst wurde 2004 von der Europäischen Kommission zum Gebiet Gemeinschaftlicher Bedeutung ernannt. 17 Habitate (darunter 4 prioritäre) und 8 Arten wurden in die besonderen Schutzgebiete einbezogen.11 gefährdete Vogelarten wurden verzeichnet.

 

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